Was soll man sagen?

Nach längerer Zeit wieder ein Blog-Beitrag und er könnte ja mit dem (vermeintlich) furchtbar gutem Satz beginnen. Endlich, Gogo ist weg.

So fängt man aber nicht an. Weil es zwar a) in einer Weise richtig ist aber b) kein einziges Problem wirklich löst.

Gut, der Trainer ist weg, also Zeit für einen Neubeginn. Aber was gibt es zum letzten Spiel des Sündenbocks der letzten Wochen zu berichten?

Zunächst, dass das nur eine Teillösung des Problems ist. Dazu:

  1. Die aktive Fanszene, eine in der Öffentlichkeit weitgehend als hirnbefreite Truppe gezeichnete Gemeinschaft, hat einen ziemlich intelligenten, selbstreflektierten, schlüssigen Brief verfasst. Siehe hier:
  2. Die selbe aktive Fanszene hat die ersten 15 Minuten des Spiels den Support versagt. Ein ziemlich starkes Zeichen, wahrscheinlich stärker als so mancher Platzsturm o.ä.

Und weiter? Zum Spiel selbst gibt es nicht viel zu sagen, außer vielleicht:

Was hier dem zahlenden Publikum geboten wurde fällt unter Arbeitsverweigerung. Wenn nicht einmal der Block mehr (nach Minute 16 bis zum Schluss war er wieder da!) es schafft, alle im Block zum Mitsingen zu bewegen,

Wenn die in Minute 62 von ebendiesem Block (oder dem wirklich harten Kern desselben) intonierte alte Rapid-Hymne von nicht allen im Block mitgesungen wird und eher wie ein letztes verzweifeltes „Jetzt aber“ wirkt.

Wenn die Nachwuchsmannschaften und das special needs-Team in der Pause (zu Recht) mehr Applaus bekommen als die 1er-Mannschaft an diesem gesamten S…-Abend.

Wenn St. Pölten in jeder Phase überlegen wirkt.

Wenn man lieber irgendwo anders wäre.

Wenn der Block (zu Recht) am Ende „wir haben die Schnauze voll“ singt.

Und wenn man schließlich froh ist, dass diese 90 Minuten vorbei sind.

Dann ist Feuer am Dach.

Es ist nichts gut. Gar nichts. Veränderung tut Not.

Und dafür wird ein Trainerwechsel allein nicht reichen.

 

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