Zumindest ein Anfang

Mitten in die Ski-WM platzte die Auftaktrunde der Frühjahrssaison und das gleich mit dem ewig jungen Wiener Derby. Die Hütteldorfer trafen im Happel-Stadion auf den Stadtrivalen, der bekanntlich zehn Punkte voran lag und bei einem „Heim“-Sieg (die Anführungszeichen zu erklären ist reine Fleißaufgabe; natürlich waren im Prater wieder weit mehr Grün-Weiße als Veilchen zugegen) den Anschluss an die Spitze gewahrt hätte. Rapid aber wäre bei einer Niederlage endgültig weg vom Schuss gewesen, was angesichts der verkorksten Herbstsaison durchaus im Bereich des Möglichen gelegen wäre.

Was wir gesehen haben, war ein über weite Strecken durchschnittliches Derby mit einer Rapid, die über längere Zeit mit 1:0 in Führung lag. Und einen last-minute-Ausgleich der Austria, der dafür sorgt, dass zwischen den Wiener Klubs alles beim Alten bleibt. Platz 4 und 5 in der Tabelle, durch zehn Punkte getrennt. Auf Leader Salzburg fehlen den Violetten jetzt fünf Punkte, Rapid 15. Und zum Tabellenschluss: Rapid liegt elf Punkte vor Schlusslicht Mattersburg, die Austria 21.

Man kann unzufrieden sein, man kann verzweifeln, man kann die 95. Minute verfluchen. Oder man sieht das Ganze nüchtern. Rapid muss froh sein, diese Saison noch irgendwie dabei zu bleiben, weil – siehe oben – aufgrund der verkorksten Herbstsaison mit Glück und Fleiß lediglich noch ein internationaler Startplatz drin ist. So gesehen war dieser Fast-Derby-Sieg ein in der aktuellen Situation nicht zu erwartender Erfolg. Und vielleicht zumindest ein Anfang.

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